R

ETF-Sparplanrechner

Vermoegen aufbauen, Entnahme planen -- mit realistischen Kosten, Steuern und Inflation.

Zinseszins-EffektVorabpauschale beruecksichtigtKostenlos

Sparbetrag

EUR
EUR
20 Jahre
0%

Rendite & Szenarien

7.0%

Kosten & Inflation

0.20%

Nach 20 Jahren

101.692 €

Davon eingezahlt: 48.000 €Kursgewinne: 53.692 €

Portfoliowert

TER-Kostenvergleich

Fondskosten (TER) von 0,20% kosten dich ueber 20 Jahre: 2.494 €

Jaehrliche Uebersicht

JahrEinzahlungKapitalGewinne
12.400 €2.476 €76 €
22.400 €5.126 €326 €
32.400 €7.962 €762 €
42.400 €10.997 €1.397 €
52.400 €14.245 €2.245 €

Zusammenfassung

Endkapital

101.692 €

Einzahlungen gesamt

48.000 €

Kursgewinne

53.692 €

Effektive Rendite (nach TER)

6,8%

TER-Kosten ueber Laufzeit

2.494 €

Ergebnis per E-Mail senden

Finden Sie diesen Rechner hilfreich? Unterstuetzen Sie uns!

Kaffee ausgeben ☕

Kaufkraftverlust durch Inflation berechnen

Inflationsrechner
ETF-Sparplan 2026: So baust du Vermoegen auf -- und wie lange es reichtHauptartikel

ETF-Sparplan 2026: So baust du Vermoegen auf -- und wie lange es reicht

Der komplette Leitfaden zum ETF-Sparplan: Von der ersten Sparrate bis zur Entnahmestrategie im Ruhestand.

14 Min. Lesezeit

Ratgeber: ETF-Sparplan & Altersvorsorge

Das könnte Sie auch interessieren

Das haengt von drei Faktoren ab: Sparrate, Anlagehorizont und Rendite. Bei 200 EUR monatlich, 7 % Rendite und 20 Jahren Anlagehorizont ergibt sich ein Endkapital von ca. 104.000 EUR -- bei nur 48.000 EUR Eigeneinzahlung. Je laenger der Zeitraum, desto staerker wirkt der Zinseszinseffekt. Bei 30 Jahren waechst dasselbe Beispiel auf ueber 243.000 EUR. Nutzen Sie unseren Rechner, um Ihre individuelle Situation zu berechnen.

Breit gestreute Aktien-ETFs (z.B. MSCI World) haben historisch eine durchschnittliche Rendite von 7-8 % pro Jahr erzielt, vor Kosten und Inflation. Nach Abzug der TER (typischerweise 0,10-0,50 %) und Inflation (ca. 2 %) bleibt eine reale Rendite von etwa 4-5 %. Es gibt jedoch keine Garantie: In einzelnen Jahren kann die Rendite zwischen -40 % und +40 % schwanken. Entscheidend ist der langfristige Durchschnitt ueber mindestens 10-15 Jahre.

Die Vorabpauschale ist eine jaehrliche Vorsteuer auf unrealisierte ETF-Gewinne, die seit 2018 in Deutschland gilt. Sie berechnet sich aus: Basisertrag = Fondswert am Jahresanfang x Basiszins (2025: 2,29 %) x 0,7. Die Vorabpauschale ist maximal so hoch wie der tatsaechliche Kursgewinn des Jahres. Von der Vorabpauschale wird die Teilfreistellung (30 % bei Aktienfonds) abgezogen, dann der Sparerpauschbetrag (1.000 EUR / 2.000 EUR). Auf den verbleibenden Betrag fallen 25 % Abgeltungssteuer plus Soli an.

Die Teilfreistellung befreit einen Teil der ETF-Ertraege von der Steuer: 30 % bei Aktienfonds (mindestens 51 % Aktienanteil), 15 % bei Mischfonds (25-50 % Aktienanteil), 0 % bei anderen Fonds. Ein Aktienfonds-ETF mit 1.000 EUR Gewinn wird also nur mit 700 EUR besteuert. Bei 25 % Abgeltungssteuer plus 5,5 % Soli ergibt das eine effektive Steuerlast von ca. 18,5 % statt 26,4 %. Die Teilfreistellung gilt sowohl fuer die Vorabpauschale als auch beim Verkauf.

Das haengt vom Verhaeltnis zwischen Entnahmerate und Rendite ab. Bei 200.000 EUR Kapital, 1.000 EUR monatlicher Entnahme und 4 % Rendite (nach TER) reicht das Vermoegen etwa 25 Jahre. Die klassische 4 %-Regel besagt: Wer jaehrlich maximal 4 % seines Kapitals entnimmt, kann sein Vermoegen mit hoher Wahrscheinlichkeit ueber 30 Jahre erhalten. Wichtig: Inflation erhoeht den Entnahmebedarf ueber die Zeit -- unser Rechner beruecksichtigt das.

Der Zinseszinseffekt bedeutet, dass Ihre Gewinne selbst wieder Gewinne erwirtschaften. Bei 7 % Rendite verdoppelt sich Ihr Kapital etwa alle 10 Jahre. Aber der Effekt beschleunigt sich: In den ersten 10 Jahren wachsen 200 EUR/Monat auf ca. 35.000 EUR. In den zweiten 10 Jahren kommen weitere 69.000 EUR hinzu -- obwohl Sie gleich viel einzahlen. Nach 30 Jahren stehen 243.000 EUR, davon sind 171.000 EUR reine Kursgewinne. Das zeigt: Zeit ist der wichtigste Faktor beim Investieren.

Die TER (Total Expense Ratio) wird jaehrlich vom Fondvermoegen abgezogen und wirkt wie ein Renditefresser durch den Zinseszinseffekt. Bei 200 EUR/Monat und 30 Jahren: Mit 0,2 % TER erreichen Sie ca. 234.000 EUR, mit 0,5 % TER nur ca. 222.000 EUR -- ein Unterschied von 12.000 EUR. Bei 1,5 % TER (typisch fuer aktive Fonds) sinkt das Ergebnis auf ca. 190.000 EUR. Deshalb empfehlen Finanzexperten guenstige Index-ETFs mit einer TER unter 0,3 %.

Statistisch betrachtet erzielt eine Einmalinvestition hoehere Renditen, weil das Geld laenger am Markt arbeitet (ca. 66 % der Faelle schlaegt Einmalanlage den Sparplan). Aber: Ein monatlicher Sparplan bietet den Cost-Average-Effekt -- Sie kaufen bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen weniger. Fuer die meisten Anleger ist der Sparplan die bessere Wahl, weil: a) die meisten kein grosses Kapital zur Einmalanlage haben, b) der Sparplan psychologisch leichter durchzuhalten ist, c) das Timing-Risiko reduziert wird.

ETF-Gewinne unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer: 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritaetszuschlag (effektiv 26,375 %). Bei Kirchensteuerpflicht reduziert sich die Abgeltungssteuer leicht (Formel: 25 % / (1 + Kirchensteuersatz)), dafuer kommt die Kirchensteuer oben drauf. Freibetrag: 1.000 EUR pro Person (2.000 EUR fuer Ehepaare). Wichtig: Die Teilfreistellung reduziert die steuerpflichtigen Ertraege (30 % bei Aktienfonds). Ausserdem wird die jaehrliche Vorabpauschale auf unrealisierte Gewinne erhoben.

Die bekannteste Faustregel ist die 4 %-Regel aus der Trinity-Studie (1998): Wer jaehrlich maximal 4 % seines anfaenglichen Portfoliowerts (inflationsbereinigt) entnimmt, hatte historisch in 95 % der Faelle nach 30 Jahren noch Kapital uebrig. Bei einem Portfolio von 500.000 EUR waeren das 20.000 EUR pro Jahr bzw. 1.667 EUR monatlich. Allerdings: Die Studie basiert auf US-Daten. Fuer Europa empfehlen viele Experten eine konservativere Rate von 3-3,5 %. Unser Rechner zeigt Ihnen genau, wie lange Ihr Kapital bei verschiedenen Entnahmeraten reicht.