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Zahnersatz Kosten 2026: Was zahlt die Kasse, was zahle ich?
Leitartikel

Zahnersatz Kosten 2026: Was zahlt die Kasse, was zahle ich?

Kompletter Überblick über Zahnersatz-Kosten: Krone, Brücke, Implantat, Prothese — was die Kasse zahlt, wie das Bonusheft hilft und wie du den Eigenanteil senkst.

12 Min. Lesezeit

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Häufige Fragen zu Zahnersatz-Kosten

Eine Zahnkrone kostet je nach Material zwischen 400 und 1.000 Euro. Eine Metallkrone (Regelversorgung) kostet ca. 400–500 Euro, eine Verblend-Metallkeramik-Krone (VMK) ca. 600–900 Euro, eine Vollkeramikkrone ca. 800–1.100 Euro und eine Zirkonkrone ca. 900–1.200 Euro. Die GKV zahlt einen Festzuschuss von ca. 220 Euro pro Krone, unabhängig vom gewählten Material.

Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zahlt einen Festzuschuss, der sich an der Regelversorgung orientiert. Dieser beträgt z.B. 220 Euro für eine Krone, 220 Euro pro Brückenglied, 440 Euro für eine Teilprothese und 520 Euro für eine Vollprothese. Für Inlays und Veneers gibt es keinen Kassenzuschuss. Der Festzuschuss wird unabhängig davon gezahlt, welches Material Sie wählen — er richtet sich nach dem Befund, nicht nach der Therapie.

Der Festzuschuss ist ein fester Betrag, den die gesetzliche Krankenkasse für Zahnersatz zahlt. Er richtet sich nach dem zahnmedizinischen Befund (z.B. fehlender Zahn, zerstörte Krone) und nicht nach der gewählten Therapie. Das bedeutet: Egal ob Sie sich für eine günstige Metallkrone oder eine teure Zirkonkrone entscheiden — der Festzuschuss bleibt gleich. Er deckt ca. 60% der Regelversorgungskosten ab.

Mit einem lückenlos geführten Bonusheft erhöht sich der Festzuschuss der GKV. Bei 5 Jahren lückenloser Vorsorge gibt es 20% mehr Zuschuss, bei 10 oder mehr Jahren sogar 30% mehr. Bei einer Krone mit 220 Euro Festzuschuss sind das z.B. 44 Euro (5 Jahre) oder 66 Euro (10 Jahre) zusätzlich. Über ein ganzes Gebiss gerechnet können so mehrere hundert Euro gespart werden.

Ein einzelnes Zahnimplantat kostet zwischen 2.300 und 4.000 Euro inklusive Aufbau und Krone. Ein Standard-Titan-Implantat liegt bei ca. 2.300 Euro, ein Premium-Titan-Implantat bei ca. 3.100 Euro und ein Keramik-Implantat bei ca. 4.000 Euro. Hinzu kommen ggf. Kosten für Knochenaufbau (500–1.500 Euro) oder Sinuslift (1.000–2.500 Euro). Die GKV zahlt nur den Festzuschuss für die Krone (ca. 220 Euro).

Eine Zahnzusatzversicherung kann sich lohnen, wenn Sie hochwertigen Zahnersatz bevorzugen. Gute Tarife erstatten 70–90% der Kosten und kosten je nach Alter 15–50 Euro monatlich. Wichtig: Die meisten Versicherungen haben Wartezeiten von 8 Monaten und Leistungsbegrenzungen in den ersten Jahren. Bereits begonnene oder geplante Behandlungen sind oft ausgeschlossen. Am besten abschließen, bevor Probleme auftreten.

Der Heil- und Kostenplan (HKP) ist ein verbindlicher Kostenvoranschlag, den Ihr Zahnarzt vor jeder Zahnersatz-Behandlung erstellt. Er listet den Befund, die geplante Therapie, die voraussichtlichen Kosten und den Kassenzuschuss auf. Der HKP muss vor Behandlungsbeginn von der Krankenkasse genehmigt werden. Erst nach Genehmigung sollten Sie mit der Behandlung beginnen. Sie haben das Recht, einen HKP bei einem anderen Zahnarzt einzuholen (Zweitmeinung).

Die Härtefallregelung verdoppelt den Festzuschuss der GKV für Zahnersatz. Sie gilt für Menschen mit geringem Einkommen: Alleinstehende mit einem Bruttoeinkommen unter ca. 1.358 Euro monatlich (2026), Paare unter ca. 1.867 Euro. Auch Empfänger von Bürgergeld, Sozialhilfe, BAföG oder Kriegsopferfürsorge fallen automatisch unter die Härtefallregelung. Bei der Regelversorgung übernimmt die Kasse dann die gesamten Kosten.

Ja, die meisten Zahnärzte bieten Ratenzahlung an, häufig über externe Finanzierungspartner wie DZR, BFS health finance oder medipay. Typische Konditionen: 6–24 Monatsraten, oft zinslos bei kurzen Laufzeiten. Manche Zahnärzte bieten auch interne Ratenzahlung ohne Mehrkosten an. Fragen Sie vor Behandlungsbeginn nach den Zahlungsmöglichkeiten und lassen Sie sich die Konditionen schriftlich geben.

Ja, Zahnersatz-Kosten können als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Allerdings gibt es eine zumutbare Eigenbelastung, die je nach Einkommen, Familienstand und Kinderzahl 1–7% des Gesamtbetrags der Einkünfte beträgt. Nur der Betrag, der diese Grenze übersteigt, wirkt sich steuermindernd aus. Sammeln Sie alle Rechnungen und Zahlungsnachweise für die Steuererklärung.