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E-Auto Kostenrechner 2026

Elektroauto vs. Verbrenner: Was kostet wirklich weniger? Der ehrliche TCO-Vergleich.

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Elektroauto

Verbrenner

Nutzungsprofil

Kostenvergleich

Elektroauto

33.327 €

555 € pro Monat

Verbrenner

35.955 €

599 € pro Monat

Sie sparen 2.628 € mit dem Elektroauto

über 5 Jahre bei 15.000 km/Jahr

Kostenaufstellung

Kumulierter Kostenvergleich

Break-even: Break-even in Jahr 4 (Break-even bei 50.381 km)

Elektroauto

555 €

pro Monat

Verbrenner

599 €

pro Monat

Differenz

44 €

monatlich günstiger

Elektroauto

0,44 €/km

Verbrenner

0,48 €/km

Differenz

0,03 €/km

pro km gespart

CO₂-Vergleich

Elektroauto

1.026

kg CO₂/Jahr

Verbrenner

2.489

kg CO₂/Jahr

Einsparung

7.315

kg CO₂ weniger über 5 Jahre

Das entspricht

333

Bäumen für 5 Jahre

ElektroautoVerbrenner

Detailvergleich

Kategorie
Elektroauto
Verbrenner
Kaufpreis (netto)38.000 €30.000 €
Energiekosten5.877 €12.910 €
Versicherung4.800 €3.900 €
Wartung1.750 €3.500 €
KFZ-Steuer0 €645 €
Wertverlust20.900 €15.000 €
Sonstiges0 €—
Gesamtkosten33.327 €35.955 €
Monatliche Kosten555 €599 €
Kosten pro km0,44 €0,48 €
CO₂/Jahr1.026 kg2.489 kg

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Alles rund um E-Autos, Kosten und den Vergleich mit Verbrennern

Elektroauto vs. Verbrenner 2026: Was kostet wirklich weniger? Der ehrliche TCO-Vergleich
Leitartikel

Elektroauto vs. Verbrenner 2026: Was kostet wirklich weniger? Der ehrliche TCO-Vergleich

Der vollständige Kostenvergleich: Kaufpreis, Energie, Wartung, Versicherung, Steuer und Wertverlust — alle Fakten auf einen Blick.

14 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

In vielen Fällen ja, vor allem bei den Betriebskosten. Elektroautos haben niedrigere Energiekosten (Strom ist günstiger als Benzin/Diesel pro km), keine KFZ-Steuer (Befreiung bis zu 10 Jahre für Erstzulassungen bis Ende 2030) und deutlich geringere Wartungskosten (kein Ölwechsel, weniger Bremsverschleiß durch Rekuperation). Der höhere Kaufpreis wird je nach Fahrprofil und Haltedauer durch die niedrigeren Betriebskosten ausgeglichen. Unser TCO-Rechner zeigt den individuellen Break-even.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 18 kWh/100km und einem Haushaltsstrompreis von 35 ct/kWh kosten 100 km etwa 6,30 €. An öffentlichen Ladesäulen (55 ct/kWh) steigen die Kosten auf ca. 9,90 €/100km. Zum Vergleich: Ein Benziner mit 7 L/100km und 1,75 €/L kostet 12,25 €/100km. Die Heimladung ist also fast 50% günstiger als Benzin.

Die Total Cost of Ownership umfasst alle Kosten über die Haltedauer: Kaufpreis minus Restwert (Wertverlust), Energiekosten (Strom oder Kraftstoff), Versicherung, Wartung und Reparaturen, KFZ-Steuer sowie einmalige Kosten wie Wallbox-Installation. Unser Rechner berücksichtigt zudem Preissteigerungen bei Strom und Kraftstoff sowie die progressive KFZ-Steuer-Berechnung.

Ja. Der alte Umweltbonus ist Ende 2023 ausgelaufen, doch für Neuzulassungen ab 1.1.2026 gibt es eine neue, einkommensabhängige Bundesförderung (Kauf und Leasing): Reine E-Autos erhalten 3.000 € Basisförderung, Plug-in-Hybride 1.500 €, plus 1.000 € bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 60.000 €, weitere 1.000 € unter 45.000 € und 500 € je Kind (max. zwei). Maximal sind es 6.000 € (E-Auto) bzw. 4.500 € (Plug-in-Hybrid). Einkommensgrenze: 80.000 € zvE, +5.000 € je Kind (max. 90.000 €). Der Antrag ist bis 12 Monate nach Erstzulassung möglich. Zusätzlich gibt es regionale Programme, etwa für Wallboxen. Geben Sie erhaltene Förderungen im Feld 'Förderung / Zuschuss' ein, um die TCO korrekt zu berechnen.

Ja, deutlich. E-Autos haben weniger Verschleißteile: kein Verbrennungsmotor, kein Getriebe im klassischen Sinn, kein Auspuffsystem, kein Ölwechsel, kein Zahnriemen. Die Bremsen verschleißen durch Rekuperation weniger. Typische jährliche Wartungskosten: E-Auto 300-400 €, Verbrenner 600-800 €. Über 5 Jahre spart man so 1.500-2.000 € allein bei der Wartung.

Der Wertverlust von E-Autos hat sich in den letzten Jahren dem der Verbrenner angenähert. Nach 5 Jahren und 75.000 km liegt der Restwert bei E-Autos typischerweise bei 40-50% des Neupreises, bei Verbrennern bei 45-55%. Die Batteriegarantie (meist 8 Jahre / 160.000 km) stützt den Restwert. Wichtig: Bei schnellem Technologiewandel kann der Restwert stärker sinken.

Je mehr Sie fahren, desto schneller rechnet sich das E-Auto. Bei niedrigen Energiekosten (Heimladung) und 15.000 km/Jahr erreichen viele E-Autos nach 3-5 Jahren den Break-even gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner. Bei 20.000+ km/Jahr kann der Break-even schon nach 2-3 Jahren erreicht sein. Wenig-Fahrer unter 8.000 km/Jahr profitieren weniger vom Kostenvorteil.

Arbeitnehmer, die einen Firmenwagen auch privat nutzen, müssen den geldwerten Vorteil versteuern. Für E-Autos mit einem Bruttolistenpreis bis 100.000 € (Anschaffung nach dem 30.6.2025; vorher 70.000 €) beträgt der Satz nur 0,25% pro Monat (statt 1% für Verbrenner), darüber 0,5%. Bei einem E-Auto mit 40.000 € Listenpreis bedeutet das: 100 €/Monat geldwerter Vorteil statt 400 €/Monat beim Verbrenner — 300 € weniger zu versteuerndes Einkommen pro Monat. Die Regelung gilt für Fahrzeuge, die bis Ende 2030 angeschafft werden.

Nein. Reine Elektroautos mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind bis zu 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, längstens bis 31.12.2035 (§ 3d KraftStG). Plug-in-Hybride sind nicht befreit. Danach wird die Steuer voraussichtlich nach Gewicht berechnet. Bei Verbrennern beträgt die KFZ-Steuer je nach Hubraum und CO₂-Ausstoß typischerweise 100-400 € pro Jahr. Über 5 Jahre Haltedauer spart ein E-Auto dadurch 500-2.000 € gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner.

Der Unterschied ist erheblich: Heimladung kostet aktuell ca. 35 ct/kWh, öffentliches Laden 45-79 ct/kWh. Bei 18 kWh/100km und 15.000 km/Jahr: Heimladung 945 €/Jahr, 100% öffentlich ca. 1.620 €/Jahr — ein Unterschied von 675 €/Jahr. Wer eine Photovoltaikanlage hat, kann noch günstiger laden (8-12 ct/kWh). Der Heimladen-Anteil ist einer der wichtigsten Faktoren für die Wirtschaftlichkeit.