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Zinseszinsrechner

Wie viel wird aus deinem Geld? Berechne das Endkapital aus Einmalanlage und monatlicher Sparrate — inklusive Zinsertrag, Zinseszins-Effekt und Wachstumsverlauf Jahr für Jahr.

100 % kostenlosKeine Daten gespeichertTransparente Formel

Kapital & Sparrate

Zins & Laufzeit

%
Jahre
Endkapital

107.694 €

nach 20 Jahren · 200 €/Monat

Summe Einzahlungen

58.000 €

Zinsertrag gesamt

49.694 €

Effektive Rendite

3,1 %

p.a.

Der Zinseszins-Effekt

So viel deines Zinsertrags stammt allein aus Zinsen auf bereits gutgeschriebene Zinsen — das ist der eigentliche Zinseszins-Effekt.

Zinsen auf Zinsen

15.794 €

des gesamten Zinsertrags

32 %

Vermögensaufbau Jahr für Jahr

So setzt sich dein Endkapital zusammen

Startkapital10.000 €
Summe Sparraten48.000 €
Einzahlungen gesamt58.000 €
+ Zinsertrag49.694 €
davon Zinsen auf Zinsen15.794 €
Endkapital107.694 €

Annahmen & Hinweise

  • Der angegebene Zinssatz gilt als konstant über die gesamte Laufzeit. In der Realität schwanken Renditen — gerade bei Aktien oder Fonds — von Jahr zu Jahr.
  • Bei jährlicher Zinsgutschrift wird ein effektiver Monatszins verwendet, sodass zwölf Monate exakt den angegebenen Jahreszins ergeben. Bei monatlicher Gutschrift wird der nominale Monatszins (Jahreszins ÷ 12) verwendet.
  • Die Berechnung ignoriert Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Inflation und Gebühren, sofern nicht anders angegeben. Das reale Nettoergebnis fällt dadurch niedriger aus.
  • Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Für eine individuelle Empfehlung wende dich an eine unabhängige Beratung.

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Ratgeber: Zinseszins & Vermögensaufbau

Wie der Zinseszinseffekt wirkt und wie du ihn für dich nutzt

Der Zinseszinseffekt einfach erklärtLeitartikel

Der Zinseszinseffekt einfach erklärt

Warum Geld über die Zeit exponentiell wächst: Der Zinseszinseffekt Schritt für Schritt erklärt — mit Formel, Beispielen und den drei Stellschrauben, die wirklich zählen.

2026-07-0311 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

Zinseszins bedeutet, dass bereits gutgeschriebene Zinsen selbst wieder Zinsen erwirtschaften. Im ersten Jahr verzinst sich nur dein eingezahltes Kapital, im zweiten Jahr aber auch die Zinsen aus dem ersten Jahr — und so weiter. Dadurch wächst das Vermögen nicht linear, sondern exponentiell: Je länger die Laufzeit, desto stärker beschleunigt sich das Wachstum. Genau diesen Effekt macht der Rechner mit dem Punkt „Zinsen auf Zinsen“ sichtbar.

Das Endkapital besteht aus zwei Teilen: dem verzinsten Startkapital und dem verzinsten Sparplan. Das Startkapital wächst mit K0 × (1 + i)^n. Die monatlichen Sparraten werden über die Rentenendwert-Formel r × ((1 + i)^n − 1) ÷ i aufsummiert, wobei i der Zins pro Periode und n die Zahl der Perioden ist. Beide Ergebnisse werden addiert. Bei einem Zinssatz von 0 % ist das Endkapital einfach die Summe aller Einzahlungen.

Die Zinsgutschrift legt fest, wie oft Zinsen dem Kapital zugeschlagen werden und damit selbst wieder Zinsen tragen. Bei monatlicher Gutschrift wird der nominale Monatszins (Jahreszins geteilt durch zwölf) verwendet — dadurch liegt die effektive Jahresrendite minimal über dem Nominalzins. Bei jährlicher Gutschrift rechnet der Rechner mit einem effektiven Monatszins, sodass zwölf Monate exakt den angegebenen Jahreszins ergeben. Der Unterschied ist bei üblichen Zinssätzen klein, aber vorhanden.

Der Zeitpunkt der Sparrate entscheidet, ob eine Rate am Anfang oder am Ende der Periode eingezahlt wird. Vorschüssig bedeutet Einzahlung am Monatsanfang — jede Rate verzinst sich dann eine Periode länger. Nachschüssig bedeutet Einzahlung am Monatsende, was der Standard bei den meisten Sparplänen ist. Vorschüssiges Sparen liefert bei sonst gleichen Werten ein etwas höheres Endkapital, weil das Geld früher arbeitet.

Nein. Der Rechner zeigt das nominale Bruttoergebnis vor Steuern, Gebühren und Inflation. In Deutschland fällt auf Kapitalerträge grundsätzlich Abgeltungsteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) an, wobei der Sparer-Pauschbetrag einen Teil freistellt. Zusätzlich mindert die Inflation die Kaufkraft des Endkapitals. Für eine realistische Netto-Betrachtung solltest du diese Faktoren separat abziehen. Der Rechner ersetzt keine Steuer- oder Anlageberatung.

Die 72er-Regel ist eine Faustformel: Teilst du 72 durch den Zinssatz in Prozent, erhältst du näherungsweise die Zahl der Jahre, in denen sich ein einmalig angelegtes Kapital verdoppelt. Bei 6 % Zins dauert es also rund zwölf Jahre, bei 8 % nur neun. Die Regel funktioniert am besten im Bereich von etwa 4 bis 12 Prozent und gilt für Einmalanlagen ohne weitere Einzahlungen. Für exakte Werte inklusive Sparrate nutzt du am besten den Rechner oben.

Weil der Zinseszinseffekt exponentiell wirkt, entfaltet er seine Kraft vor allem über lange Zeiträume. In den ersten Jahren dominieren die Einzahlungen, doch mit jedem Jahr wächst der Anteil der Zinsen auf Zinsen. Nach zwei oder drei Jahrzehnten kann der Zinsertrag die Einzahlungen deutlich übersteigen. Wer früh anfängt und lange dabei bleibt, profitiert daher überproportional — schon wenige zusätzliche Jahre verändern das Endkapital erheblich. Verschiebe die Laufzeit im Rechner, um diesen Effekt selbst zu sehen.

Als grobe Wachstumsprojektion ja — du gibst einfach eine erwartete Durchschnittsrendite als Zinssatz ein. Wichtig ist aber, dass Aktien- und Fondsrenditen nicht konstant sind, sondern stark schwanken; einzelne Verlustjahre bildet dieser Rechner nicht ab. Für einen realistischen Sparplan mit Kostenquote, Entnahmephase und Schwankungen ist der <a href="/etf-sparplan-rechner">ETF-Sparplan-Rechner</a> die bessere Wahl. Den Zinseszinsrechner nutzt du am besten, um das Prinzip und die Größenordnung zu verstehen.