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Berechne die Kosten für deine Renovierung — nach Raum, Qualität und Region

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Renovierungskosten 2026: Was kostet eine Renovierung pro m²?Ratgeber

Renovierungskosten 2026: Was kostet eine Renovierung pro m²?

Der komplette Preisguide: Kosten nach Raumtyp, Material vs. Handwerker, regionale Unterschiede, Eigenleistung und KfW-Förderung.

12 Min. Lesezeit

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Die Kosten variieren stark nach Raumtyp und Qualitätsstufe. Für Wohnräume liegen die Kosten bei 100–400 €/m², Bäder bei 600–1.900 €/m² und Küchen bei 350–1.400 €/m². Regionale Unterschiede (Bayern bis zu +15 %) und das Baujahr beeinflussen den Preis zusätzlich. Unser Rechner berücksichtigt all diese Faktoren für eine realistische Schätzung.

Pro Quadratmeter ist ein Badezimmer deutlich teurer: 600–1.900 €/m² gegenüber 350–1.400 €/m² in der Küche. Allerdings sind Küchen oft größer und eine neue Einbauküche kann allein 3.000–20.000 € kosten. In absoluten Zahlen liegen beide häufig im Bereich von 8.000–25.000 €.

Die KfW fördert energetische Einzelmaßnahmen (BEG EM): Wärmepumpen mit 30 %, Dämmung und Fenster mit 15 %, Solarthermie mit 25 % und Pelletheizungen mit 20 %. Zusätzlich gibt es 5 % Bonus bei Vorlage eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP). Die Förderung ist auf 60.000 € pro Maßnahme und Wohneinheit gedeckelt.

Durch Eigenleistung lassen sich die Handwerkerkosten reduzieren — realistisch sind 20–40 % Einsparung bei einfachen Arbeiten wie Streichen, Tapezieren oder Laminat verlegen. Bei Elektrik, Sanitär und tragenden Wänden sollten Sie unbedingt Fachleute beauftragen. Unser Rechner zeigt die mögliche Ersparnis basierend auf Ihrem gewählten Eigenleistungsanteil.

Die Stundensätze liegen je nach Gewerk zwischen 40 und 80 € netto: Maler ca. 40–55 €, Fliesenleger ca. 45–65 €, Elektriker ca. 50–70 € und Sanitärinstallateure ca. 55–80 €. In Süddeutschland und Hamburg sind die Preise bis zu 15 % höher als in Ostdeutschland.

Eine Standard-Badsanierung dauert 2–4 Wochen, abhängig von Umfang und Größe. Einfaches Neufliesen und Sanitärtausch schaffen Handwerker in 2 Wochen, eine Komplettsanierung mit Grundrissänderung kann bis zu 6 Wochen dauern. Planen Sie zusätzlich 1–2 Wochen Vorlaufzeit für Materialbestellungen ein.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt beim Eigentümerwechsel bestimmte Sanierungspflichten vor: Dämmung der obersten Geschossdecke, Austausch alter Öl-/Gasheizungen (älter als 30 Jahre) und Einhaltung von Mindeststandards. Ab 2024 müssen neue Heizungen mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen.

Häufig unterschätzte Posten sind: Entsorgung von Bauschutt (500–2.000 €), Baustelleneinrichtung, unvorhergesehene Schäden hinter Fliesen oder unter Boden, Baugenehmigungen bei tragenden Wänden und temporäre Unterbringung während der Sanierung. Planen Sie immer 10–15 % Puffer ein.

Eine Kernsanierung lohnt sich, wenn mehr als 50 % der Substanz betroffen ist, das Gebäude vor 1970 gebaut wurde und die Haustechnik komplett erneuert werden muss. Bei jüngeren Gebäuden oder wenn nur einzelne Räume betroffen sind, ist eine gezielte Teilrenovierung meist wirtschaftlicher.

Bayern und Hamburg sind mit einem Aufschlag von ca. 15 % am teuersten, gefolgt von Baden-Württemberg (+12 %) und Hessen (+10 %). Am günstigsten sind Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ca. 15 % unter dem Bundesdurchschnitt. Diese regionalen Unterschiede sind in unserem Rechner automatisch berücksichtigt.