Rente und Inflation – Warum 1.500 EUR in 20 Jahren nicht reichen

Redaktion
8 Min. Lesezeit
2026-02-28
Rente und Inflation – Warum 1.500 EUR in 20 Jahren nicht reichen

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Warum 1.500 EUR Rente in 20 Jahren nicht mehr reichen

Viele künftige Rentner planen mit ihrer erwarteten Bruttorente und denken: "1.500 EUR im Monat reichen zum Leben." Was sie oft übersehen: Die Inflation entwertet diese Rente Jahr für Jahr. Bei 3 % Inflation hat Ihre Rente in 20 Jahren nur noch die Kaufkraft von etwa 830 EUR – gemessen an heutigen Preisen. Das reicht kaum für Miete und Lebensmittel.

Die Rentenlücke wird größer als gedacht

Die gesetzliche Rente wird regelmäßig angepasst, aber nicht an die Inflation – sondern an die Lohnentwicklung. In den letzten 20 Jahren lagen die Rentenanpassungen bei durchschnittlich 1,3 % pro Jahr. Die Inflation betrug im gleichen Zeitraum durchschnittlich 2,1 %. Das heißt: Die Rente verliert real jedes Jahr etwa 0,8 % an Kaufkraft. Klingt wenig, summiert sich aber über Jahrzehnte dramatisch.

Beispielrechnung: Eine Rente von 1.500 EUR monatlich, die um 1,5 % pro Jahr steigt, beträgt nach 25 Jahren nominal 2.168 EUR. Bei 3 % Inflation hat diese Summe aber nur noch eine Kaufkraft von 1.034 EUR in heutigen Preisen. Das ist ein realer Verlust von 31 %.

So schützen Sie sich

Private Vorsorge ist unverzichtbar. Je früher Sie beginnen, desto stärker arbeitet der Zinseszinseffekt für Sie. Ein ETF-Sparplan von 200 EUR monatlich über 30 Jahre (bei 7 % Rendite) ergibt ein Vermögen von über 240.000 EUR. Davon können Sie sich bei einer Entnahmerate von 3,5 % monatlich 700 EUR als Zusatzrente auszahlen – inflationsbereinigt. Das schließt einen großen Teil der Rentenlücke.

Nutzen Sie unseren Inflationsrechner im Renten-Check-Modus, um Ihre persönliche Rentenlücke zu berechnen.

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