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Was kostet ein Hund wirklich? Die ehrliche Kostenübersicht 2026
Leitartikel

Was kostet ein Hund wirklich? Die ehrliche Kostenübersicht 2026

Anschaffung, Futter, Tierarzt, Versicherung und Hundesteuer — alle Hundekosten auf einen Blick mit Spartipps.

15 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

Ein Hund kostet je nach Größe zwischen 150 und 400 Euro pro Monat. Kleine Hunde liegen bei ca. 150–200 Euro, mittelgroße bei 200–300 Euro und große Hunde bei 300–400 Euro monatlich. Die größten Posten sind Futter (50–120 Euro), Tierarztvorsorge (30–45 Euro), Versicherung (35–60 Euro) und Hundesteuer (5–13 Euro). Hinzu kommen Pflege, Zubehör und anteilige Kosten für Tierpension im Urlaub.

Die Lebenszeitkosten eines Hundes betragen zwischen 15.000 und 50.000 Euro, je nach Größe und Lebenserwartung. Ein kleiner Hund (14 Jahre Lebenserwartung) kommt auf ca. 25.000–35.000 Euro, ein mittelgroßer Hund (12 Jahre) auf 30.000–40.000 Euro und ein großer Hund (10 Jahre) auf 35.000–50.000 Euro. Darin enthalten sind Anschaffung, Erstausstattung, laufende Kosten und eine Reserve für unerwartete Tierarztkosten.

Eine Katze ist deutlich günstiger als ein Hund. Die monatlichen Kosten liegen bei ca. 100–150 Euro gegenüber 150–400 Euro beim Hund. Über die gesamte Lebenszeit (16 Jahre) kostet eine Katze ca. 15.000–25.000 Euro. Der größte Unterschied: Für Katzen fällt keine Hundesteuer an, die Futterkosten sind geringer, und die Versicherungskosten liegen niedriger. Allerdings leben Katzen im Schnitt 4–6 Jahre länger.

Ja, in Deutschland ist die Hundesteuer für alle Hundehalter Pflicht. Sie wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben und variiert stark: von ca. 60 Euro/Jahr in ländlichen Gebieten bis über 180 Euro/Jahr in Großstädten wie Berlin oder Bremen. Für den Zweithund ist die Steuer oft doppelt so hoch. Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) können noch höher besteuert werden. Die Anmeldung muss bei der Gemeinde erfolgen.

Eine Tierkrankenversicherung lohnt sich besonders für Hunde, da die OP-Kosten schnell 2.000 bis 5.000 Euro erreichen können. Eine OP-Versicherung kostet ca. 15–30 Euro/Monat, eine Vollversicherung 30–80 Euro/Monat. Für Katzen sind die OP-Kosten niedriger (durchschnittlich 1.500 Euro), weshalb manche Halter stattdessen eine Rücklage bilden. Für Kleintiere wie Kaninchen oder Vögel gibt es kaum sinnvolle Versicherungsangebote.

Die Erstausstattung für einen Hund kostet je nach Größe 350 bis 550 Euro. Darin enthalten sind: Hundekorb/Bett (30–100 Euro), Näpfe (15–40 Euro), Leine und Halsband/Geschirr (30–80 Euro), Transportbox (40–150 Euro), Pflegeutensilien (20–50 Euro), Spielzeug (20–40 Euro) und erste Futtervorräte (30–60 Euro). Hinzu kommen Kosten für den ersten Tierarztbesuch mit Impfungen (200–300 Euro) und den Microchip (50–70 Euro).

Hundefutter kostet je nach Größe des Hundes und Futterqualität zwischen 50 und 120 Euro pro Monat. Ein kleiner Hund kommt mit ca. 50–70 Euro aus, ein mittelgroßer benötigt 70–100 Euro und ein großer Hund 100–150 Euro. Premium-Nassfutter ist deutlich teurer als Trockenfutter. BARF (Rohfütterung) liegt bei 80–200 Euro/Monat. Leckerlis kommen mit 10–20 Euro/Monat hinzu.

Häufige Hunde-OPs kosten: Kreuzbandriss 1.500–3.000 Euro, Magendrehung 2.000–4.000 Euro, Tumor-Entfernung 500–3.000 Euro, Zahnsteinentfernung 200–500 Euro und Kastration 200–600 Euro (je nach Geschlecht und Größe). Mit der neuen GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) von 2022 sind die Kosten deutlich gestiegen. Eine Notfall-OP nachts oder am Wochenende kann 50–100% teurer sein.

Häufig vergessene Kosten sind: Hundesteuer (60–180 Euro/Jahr), Haftpflichtversicherung (40–80 Euro/Jahr, für Hunde in vielen Bundesländern Pflicht), Tierpension im Urlaub (20–50 Euro/Tag), Zeckenschutz und Entwurmung (100–200 Euro/Jahr), Zahnpflege (50–100 Euro/Jahr) und laufender Ersatz von Spielzeug, Leinen und Körbchen. Auch Hundeschule im ersten Jahr (500–1.000 Euro) wird oft unterschätzt.

Ein Hund aus dem Tierheim ist in der Anschaffung deutlich günstiger: Die Schutzgebühr beträgt ca. 200–400 Euro, während ein Rassehund vom Züchter 1.000–3.000 Euro kostet. Allerdings sind die laufenden Kosten für Futter, Tierarzt und Versicherung identisch. Tierheimhunde sind meist bereits geimpft, gechippt und kastriert. Langfristig spart man mit einem Tierheimhund ca. 1.000–2.500 Euro — allerdings nur bei den Anschaffungskosten.