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BAFA-Förderung 2026Inkl. 15-Jahres-Prognose100% herstellerunabhängig
kWh
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ct/kWh
Förderquote: 30%
Max. kombiniert: 70%
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Wärmepumpe 2026: Kosten, Förderung und wann sie sich wirklich lohnt — der unabhängige GuideRatgeber

Wärmepumpe 2026: Kosten, Förderung und wann sie sich wirklich lohnt — der unabhängige Guide

Der umfassende Ratgeber zu Wärmepumpen-Kosten, BAFA-Förderung 2026, Betriebskosten und Amortisation. Unabhängig und herstellerneutral.

14 Min. Lesezeit

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Die Gesamtkosten hängen vom Wärmepumpen-Typ ab: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 15.000–25.000 € inkl. Einbau, eine Erdwärme-Sonde 20.000–35.000 € und eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe 25.000–40.000 €. Dazu kommen ggf. Kosten für Heizkkörpertausch, hydraulischen Abgleich und Pufferspeicher. Durch BAFA-Förderung (30–70 %) sinken die Nettokosten erheblich.

Die BAFA-Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten (max. 30.000 €). Dazu kommen der Klimageschwindigkeitsbonus (+20 %) beim Austausch alter fossiler Heizungen und der Einkommensbonus (+30 %) bei einem Haushaltseinkommen ≤ 40.000 €/Jahr. Maximal sind 70 % kombinierte Förderung möglich, also bis zu 21.000 €.

Die JAZ gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt — gemessen über ein ganzes Jahr. Eine JAZ von 3,5 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Wärme. Je höher die JAZ, desto geringer die Stromkosten. Gute Werte: Luft-Wasser 2,8–3,5, Erdwärme 3,5–4,5, Wasser-Wasser 4,0–5,0.

Ja, auch im Altbau kann sich eine Wärmepumpe lohnen — vorausgesetzt, die Dämmung ist mindestens mittlerer Standard und die Vorlauftemperatur liegt unter 55°C. Wichtig sind: Dämmung der Gebäudehülle, ggf. Austausch kleiner Heizkörper gegen größere oder Fußbodenheizung, und ein hydraulischer Abgleich. Bei schlecht gedämmten Altbauten (vor 1970) sollte zuerst gedämmt werden.

Der Stromverbrauch ergibt sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die JAZ. Ein typisches Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf und einer JAZ von 3,5 verbraucht ca. 5.700 kWh Strom pro Jahr. Bei 30 ct/kWh sind das ca. 1.700 € Stromkosten — deutlich weniger als Gas (2.400 €) oder Öl (2.200 €).

Ja, die Boni sind kombinierbar! Grundförderung (30 %) + Klimageschwindigkeitsbonus (20 %) + Einkommensbonus (30 %) = theoretisch 80 %, aber es gilt eine Deckelung bei 70 %. Mit dem Klimabonus müssen Sie eine funktionsfähige fossile Heizung (mind. 20 Jahre alt) ersetzen. Der Einkommensbonus gilt bei max. 40.000 € zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen.

Ja, der hydraulische Abgleich ist für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe essenziell und seit 2024 verpflichtend bei Förderung. Dabei wird jeder Heizkörper optimal eingestellt, sodass die Wärme gleichmäßig verteilt wird und die Vorlauftemperatur möglichst niedrig bleibt. Kosten: 500–1.500 €, ebenfalls förderfähig.

Die Amortisationszeit hängt von Nettokosten, jährlicher Ersparnis und Energiepreissteigerung ab. Typische Werte: Mit 30 % Förderung und Gasheizung als Vorgänger: 8–12 Jahre. Mit 50–70 % Förderung: 4–8 Jahre. Bei steigenden Gaspreisen (3 %/Jahr) verkürzt sich die Amortisation zusätzlich.

Mit einer PV-Anlage sinken die Wärmepumpen-Stromkosten um 20–40 %, je nach Eigenverbrauchsanteil. Bei 30 % Eigenverbrauch und einem PV-Strompreis von 8 ct/kWh sinkt der effektive Strompreis von 30 auf ca. 23,4 ct/kWh. Zusätzlich reduziert PV-Strom den CO2-Ausstoß nahezu auf null für den Eigenverbrauchsanteil.

Luft-Wasser ist am günstigsten (15.000–25.000 €) und am einfachsten zu installieren, hat aber die niedrigste JAZ (2,8–3,5). Erdwärme bietet höhere Effizienz (JAZ 3,5–4,5), braucht aber Platz für Erdsonden oder Flächenkollektoren. Wasser-Wasser hat die höchste JAZ (4,0–5,0), benötigt aber Grundwasserzugang und wasserrechtliche Genehmigung.