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Römische Zahlen umrechnen

Tippen Sie eine Zahl oder eine römische Zahl ein — der Umrechner übersetzt live in beide Richtungen, zeigt die Zerlegung Schritt für Schritt und erklärt, warum eine Schreibweise wie IIII oder IC falsch ist.

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Ergebnis

MMXXVI

entspricht 2.026 · 6 Zeichen

Zerlegung Schritt für Schritt

Die römische Zahl wird von links nach rechts gelesen und die Werte der Bausteine werden addiert:

M1.000
M1.000
X10
X10
V5
I1

MMXXVI = 1.000 + 1.000 + 10 + 10 + 5 + 1 = 2.026

Nach Stellenwerten

Tausender

2.000

MM

Hunderter

0

—

Zehner

20

XX

Einer

6

VI

Welche Zeichen stecken drin?

Die römischen Zahlzeichen

Sieben Buchstaben genügen für alle Zahlen bis 3.999. Mit Überstrich werden daraus Tausender.

ZeichenWertMit Überstrich
I1I = 1.000
V5V = 5.000
X10X = 10.000
L50L = 50.000
C100C = 100.000
D500D = 500.000
M1.000M = 1.000.000

Die Subtraktionsregel

Normalerweise werden die Werte von links nach rechts addiert (VI = 5 + 1). Steht ein kleineres Zeichen vor einem größeren, wird es abgezogen (IV = 5 − 1). Dafür gelten feste Regeln:

  • Nur I, X und C dürfen abgezogen werden — nie V, L oder D.
  • I steht nur vor V und X, X nur vor L und C, C nur vor D und M.
  • Es wird immer nur ein einziges Zeichen abgezogen: 8 ist VIII, nicht IIX.
  • Höchstens drei gleiche Zeichen stehen hintereinander: 4 ist IV, nicht IIII.

Die sechs erlaubten Paare

IV4
IX9
XL40
XC90
CD400
CM900

Tabelle: Römische Zahlen von 1 bis 100

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2026-09-248 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

Zerlegen Sie die Zahl in Tausender, Hunderter, Zehner und Einer und übersetzen Sie jede Stelle einzeln. 2026 besteht aus 2000 + 20 + 6, also MM + XX + VI = MMXXVI. Für 4 und 9 in jeder Stelle nutzen Sie die Subtraktionspaare: 4 = IV, 9 = IX, 40 = XL, 90 = XC, 400 = CD, 900 = CM. Unser Umrechner zeigt diese Zerlegung für jede Zahl automatisch an.

MMXXVI steht für 2026: M + M = 2000, X + X = 20, V + I = 6. Alle Zeichen stehen in absteigender Reihenfolge, deshalb wird einfach addiert. Das Vorjahr 2025 heißt MMXXV, das kommende Jahr 2027 MMXXVII.

Nach der heute gültigen Schreibweise dürfen höchstens drei gleiche Zeichen hintereinander stehen. Für 4 wird deshalb die Subtraktionsregel genutzt: I vor V bedeutet 5 − 1 = 4. Auf Zifferblättern von Uhren sieht man trotzdem oft IIII — das ist eine gestalterische Tradition, keine Rechenregel. Auch die Römer selbst schrieben nicht immer einheitlich.

Abgezogen werden darf nur vom nächsten oder übernächsten größeren Zeichen: I nur von V und X, X nur von L und C, C nur von D und M. IC überspringt zu viele Stufen. 99 wird deshalb Stelle für Stelle geschrieben: 90 = XC und 9 = IX, zusammen XCIX. Genauso ist 49 nicht IL, sondern XLIX.

Mit den sieben Grundzeichen ist bei 3.999 (MMMCMXCIX) Schluss, weil M höchstens dreimal hintereinander stehen darf. Für größere Zahlen gibt es den Überstrich (Vinculum): Ein Strich über einem Zeichen multipliziert seinen Wert mit 1.000. So wird V̅ zu 5.000 und M̅ zu einer Million. Damit reicht die Schreibweise bis 3.999.999 — unser Umrechner beherrscht beide Varianten.

Nein. Das römische Zahlensystem ist kein Stellenwertsystem und kommt ohne Null aus. Wo Gelehrte im Mittelalter eine Null brauchten, etwa in Tabellen, schrieben sie das lateinische Wort „nulla“ oder die Abkürzung N. Negative Zahlen und Kommazahlen gibt es in der klassischen Schreibweise ebenfalls nicht; die Römer rechneten Brüche mit eigenen Zeichen in Zwölfteln.

Geben Sie Ihr Geburtsjahr oben in der Jahreszahl-Schnellwahl ein. Von Hand geht es so: 1987 = 1000 + 900 + 80 + 7 = M + CM + LXXX + VII = MCMLXXXVII. Jahre ab 2000 beginnen immer mit MM: 2003 = MMIII, 2015 = MMXV. Für Tattoos, Gravuren und Einladungen lohnt sich ein zweiter Blick in den Umrechner, denn ein vertauschtes Zeichen ändert die Zahl.

Häufig bei Herrschernamen und Päpsten (Ludwig XIV.), bei Jahreszahlen auf Gebäuden, Denkmälern und im Abspann von Filmen, bei Kapitel- und Bandnummern, auf Zifferblättern sowie bei Großereignissen, die fortlaufend nummeriert werden. In der Medizin werden Hirnnerven mit römischen Zahlen bezeichnet, in der Chemie Oxidationsstufen, in der Musik Stufen der Tonleiter.