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Idealgewicht- & Körperfett-Rechner

Wie viel „Idealgewicht“ ergibt für dich Sinn — und wie viel davon ist Fett? Vergleiche mehrere Formeln nebeneinander und schätze deinen Körperfettanteil mit der US-Navy-Methode.

100 % kostenlosKeine Daten gespeichertMehrere Methoden

Eine Zahl sagt wenig aus

„Idealgewicht“ ist individuell und kein medizinisches Muss. Muskelmasse, Körperbau, Alter und Gesundheit zählen mehr als ein einzelner Wert. Alle Ergebnisse hier sind grobe Schätzungen und ersetzen keine ärztliche oder ernährungswissenschaftliche Beratung.

Körperdaten

cm
kg
J.

Umfangsmaße (für Körperfett)

cm
cm
Empfohlene Normalgewichts-Spanne

56,776,3 kg

BMI 18,5–24,9 — die am besten belegte Orientierung

Dein aktuelles Gewicht

75,0 kg

bis zur Spanne

Innerhalb der Normalgewichts-Spanne

Idealgewicht nach Methode

BMI-Spanne

WHO-Normalgewicht (empfohlen)

56,7–76,3 kg

Devine

aus der Medizin/Pharmakologie

70,5 kg

Broca

grobe Faustregel, veraltet

67,5 kg

Gewicht im Methodenvergleich

Körperfettanteil

US-Navy-Methode

16,9 %

aus Taille, Hals & Größe

Deurenberg (Gegenprobe)

20,1 %

Schätzung aus BMI & Alter

Einordnung

Fitness

Fettmasse

12,7 kg

Fettfreie Masse

62,3 kg

EssenziellAthletenFitnessDurchschnittErhöht

BMI

Aktueller BMI

24,5

Ziel-BMI-Spanne

18,5–24,9

Wichtige Hinweise

  • Die Broca-Formel ist eine über 150 Jahre alte Faustregel. Sie ignoriert Körperbau und Muskelanteil und liefert bei sehr großen oder kleinen Menschen unrealistische Werte — sie ist hier nur zum Vergleich aufgeführt.
  • Die US-Navy-Formel schätzt den Körperfettanteil aus Umfangsmaßen. Sie ist praktisch, aber ungenauer als eine Caliper-Messung, DEXA oder eine hydrostatische Wägung. Miss den Umfang locker und ohne einzuschnüren.
  • Ein einzelner Wert ersetzt keine Gesundheitsbeurteilung. Sportlerinnen und Sportler mit viel Muskelmasse liegen oft über der BMI-Spanne, ohne „übergewichtig“ zu sein.
  • Diese Berechnung ist unverbindlich und ersetzt keine ärztliche oder ernährungswissenschaftliche Beratung. Bei Sorgen um Gewicht, Essverhalten oder Gesundheit wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.

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Idealgewicht berechnen: Welche Formel stimmt wirklich?Leitartikel

Idealgewicht berechnen: Welche Formel stimmt wirklich?

Broca, Devine, BMI-Spanne oder Körperfettanteil — welche Methode liefert das aussagekräftigste „Idealgewicht“? Der komplette Überblick mit Stärken, Schwächen und einer klaren Empfehlung.

2026-07-0311 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

Es gibt keine perfekte Formel, aber die BMI-Normalgewichtsspanne (BMI 18,5–24,9) ist heute die am besten belegte Orientierung — deshalb zeigen wir sie als empfohlenen Wert. Sie liefert eine Spanne statt einer einzelnen Zahl und berücksichtigt so, dass es kein einziges „richtiges“ Gewicht gibt. Broca und Devine sind ältere Formeln, die eine einzelne Zahl ausgeben und Körperbau sowie Muskelmasse ignorieren. Sie sind als grobe Faustregel und zum Vergleich nützlich, aber weniger aussagekräftig.

Die Broca-Formel bestimmt zunächst das Normalgewicht als Körpergröße in Zentimetern minus 100. Bei 175 cm sind das 75 kg. Das „Idealgewicht“ liegt darunter: bei Männern etwa 10 % weniger, bei Frauen etwa 15 % weniger. Die Formel stammt aus dem 19. Jahrhundert, ist einfach zu rechnen, aber sehr ungenau — sie ignoriert Körperbau, Alter und Muskelanteil und liefert bei sehr großen oder kleinen Menschen unrealistische Werte. Wir führen sie nur zum Vergleich auf.

Die Devine-Formel wurde 1974 ursprünglich zur Dosierung von Medikamenten entwickelt, nicht als Schönheitsideal. Sie berechnet für Männer 50 kg plus 2,3 kg pro Zoll über 152 cm (5 Fuß), für Frauen 45,5 kg als Basiswert. Weil sie auf einer festen Referenzgröße aufbaut, liefert sie bei sehr großen oder kleinen Menschen weniger plausible Werte. In der Medizin ist sie noch gebräuchlich; als persönliches Gewichtsziel sollte man sie mit Vorsicht betrachten.

Die US-Navy-Formel (auch Hodgdon-Beckett-Methode) schätzt den Körperfettanteil aus Taille, Hals, Größe und bei Frauen zusätzlich der Hüfte. Sie ist erstaunlich praktisch, weil man nur ein Maßband braucht, kommt aber typischerweise auf eine Abweichung von rund 3–4 Prozentpunkten gegenüber Referenzmethoden wie DEXA. Entscheidend ist sauberes Messen: Miss locker, ohne einzuschnüren, morgens und immer an derselben Stelle. Für Trends über die Zeit ist sie gut geeignet, für einen exakten Einzelwert weniger.

Gesunde Bereiche unterscheiden sich deutlich zwischen den Geschlechtern, weil Frauen körperlich mehr essenzielles Fett benötigen. Grobe Orientierung: Bei Männern gelten etwa 10–20 % als guter Bereich, bei Frauen etwa 18–28 %. Sehr niedrige Werte sind nicht automatisch „besser“ — essenzielles Fett ist lebensnotwendig. Der Rechner ordnet deinen Wert in Kategorien von „essenziell“ bis „erhöht“ ein. Diese Zahlen sind Anhaltspunkte, keine Diagnose; bei Unsicherheit hilft eine ärztliche Einschätzung weiter.

Der BMI setzt nur Gewicht und Größe ins Verhältnis und sagt nichts über die Zusammensetzung des Körpers aus. Dieser Rechner geht darüber hinaus: Er vergleicht mehrere Idealgewichts-Formeln und schätzt zusätzlich deinen Körperfettanteil aus Umfangsmaßen. Zwei Menschen mit identischem BMI können sehr unterschiedliche Körperfettanteile haben — etwa eine muskulöse Person gegenüber einer untrainierten. Deshalb ist der Körperfettanteil oft aussagekräftiger als das reine Gewicht. Für den klassischen BMI-Wert nutze unseren separaten BMI-Rechner.

Nein — genau genommen nicht. „Idealgewicht“ ist ein individueller Bereich, kein fester Punkt und schon gar kein medizinisches Muss. Gesundheit hängt von vielen Faktoren ab: Muskelmasse, Fitness, Blutwerte, Schlaf, psychisches Wohlbefinden. Zwei Menschen gleicher Größe können bei unterschiedlichem Gewicht beide gesund sein. Nutze die Werte dieses Rechners als grobe Orientierung, nicht als Vorgabe. Wenn dich dein Gewicht oder Essverhalten belastet, ist ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt der bessere Weg als eine Formel.

Verwende ein flexibles Maßband und miss auf nackter Haut, ohne einzuschnüren. Den Halsumfang misst du knapp unterhalb des Kehlkopfs, das Band leicht nach vorne geneigt. Die Taille misst du auf Höhe des Bauchnabels bei entspanntem Bauch, am Ende einer normalen Ausatmung. Den Hüftumfang (bei Frauen) nimmst du an der breitesten Stelle des Gesäßes. Miss am besten morgens und wiederhole jede Messung zwei- bis dreimal, um Ablesefehler zu vermeiden. Konstantes Vorgehen ist wichtiger als der einzelne Zentimeter.