Arbeitszeitrechner

Tragen Sie Beginn, Ende und Pause ein und sehen Sie sofort Ihre Netto-Arbeitszeit pro Tag und Woche, in Stunden und Minuten und als Industrieminuten. Dazu Über- und Minusstunden und ein Check nach dem Arbeitszeitgesetz.

100 % kostenlosKeine Daten gespeichertArbZG, Stand September 2026

Geplant: Wochen- statt Tageshöchstarbeitszeit, noch nicht in Kraft

Die Regierungskoalition will die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche ersetzen. Seit Juni 2026 gibt es dazu einen Referentenentwurf aus dem Arbeitsministerium; danach soll die Wochengrenze nur mit Tarifvertrag oder tarifgestützter Betriebsvereinbarung gelten. Ein Kabinettsbeschluss liegt nicht vor (Stand September 2026). Der Rechner prüft deshalb nach dem geltenden Arbeitszeitgesetz: 8 Stunden am Tag, höchstens 10.

Was möchten Sie berechnen?

Ihre Arbeitswoche

Haken Sie die Tage an, an denen Sie arbeiten. Endet die Schicht nach Mitternacht, tragen Sie einfach die Uhrzeit ein: Der Rechner erkennt das.

8:00 h
Min.
8:00 h
Min.
8:00 h
Min.
8:00 h
Min.
8:00 h
Min.
frei
Min.
frei
Min.
Soll
h
Netto-Arbeitszeit pro Woche

40:00 h

= 40,00 Industriestunden · 173:20 h hochgerechnet pro Monat

Soll

40:00 h

Soll genau erfüllt

0:00 h0,00 Dezimal

Arbeitstage

5

Ø pro Arbeitstag

8:00 h

Pausen gesamt

2:30 h

Check nach dem Arbeitszeitgesetz

Alles im Rahmen: Pausen, Tageshöchstarbeitszeit und Ruhezeiten passen zum Arbeitszeitgesetz.

Der Check sieht nur die eingegebene Woche. Ob Sie nach 6 Stunden am Stück Pause machen, wie die Pause aufgeteilt ist (Blöcke von mindestens 15 Minuten) und ob Tarifverträge Abweichungen erlauben, kann er nicht prüfen.

Arbeitszeit pro Tag

Ihre Tage im Überblick

TagZeitPauseNettoDezimal
Mo08:00–16:3030 Min.8:008,00
Di08:00–16:3030 Min.8:008,00
Mi08:00–16:3030 Min.8:008,00
Do08:00–16:3030 Min.8:008,00
Fr08:00–16:3030 Min.8:008,00
Safrei–––
Sofrei–––
Summe2:3040:0040,00

Minuten in Industrieminuten umrechnen

Industrieminuten teilen die Stunde in 100 statt 60 Teile. Die Formel: Minuten ÷ 60. Aus 15 Minuten werden so 0,25 Stunden.

5 Min.

0,08 h

10 Min.

0,17 h

15 Min.

0,25 h

20 Min.

0,33 h

30 Min.

0,50 h

40 Min.

0,67 h

45 Min.

0,75 h

50 Min.

0,83 h

So rechnet der Rechner

  • Netto-Arbeitszeit = Ende − Beginn − Pause. Liegt das Ende vor dem Beginn, rechnet der Rechner die Schicht über Mitternacht.
  • Pflichtpause nach § 4 ArbZG: 30 Minuten bei mehr als 6 bis 9 Stunden Arbeitszeit, 45 Minuten bei mehr als 9 Stunden. Pausen zählen nicht zur Arbeitszeit.
  • Die Ruhezeit prüft der Rechner zwischen aufeinanderfolgenden Tagen der eingegebenen Woche, nicht von Sonntag zum nächsten Montag.
  • Alle Ergebnisse sind unverbindlich und ersetzen keine Rechtsberatung. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen können abweichende Regeln enthalten.

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2026-09-249 Min. Lesezeit

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Häufig gestellte Fragen

Ziehen Sie den Arbeitsbeginn vom Arbeitsende ab und dann die Pause. Beispiel: 8:00 bis 17:00 Uhr sind 9 Stunden Anwesenheit, minus 45 Minuten Pause ergibt 8 Stunden und 15 Minuten Arbeitszeit. Als Dezimalzahl sind das 8,25 Stunden. Für die Woche addieren Sie die Tage. Der Rechner oben macht das für bis zu sieben Tage auf einmal und rechnet auch Nachtschichten über Mitternacht richtig.

Industrieminuten teilen eine Stunde in 100 statt 60 Einheiten. So lassen sich Arbeitszeiten leichter addieren und mit dem Stundenlohn multiplizieren. Sie rechnen Minuten ÷ 60: 15 Minuten sind 0,25 Stunden, 30 Minuten 0,5 und 45 Minuten 0,75. 7 Stunden 45 Minuten schreiben Sie also als 7,75 Stunden. Zurück geht es mit Nachkommastellen × 60: 0,4 Stunden sind 24 Minuten.

Nach § 4 Arbeitszeitgesetz brauchen Sie bei mehr als 6 bis zu 9 Stunden Arbeitszeit mindestens 30 Minuten Pause, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als 6 Stunden am Stück dürfen Sie nicht ohne Pause arbeiten. Wer genau 6 Stunden arbeitet, braucht gesetzlich keine Pause.

Nein. Gesetzliche Ruhepausen gehören nicht zur Arbeitszeit und werden in der Regel auch nicht bezahlt. Anders ist es, wenn Sie während der Pause erreichbar sein oder am Arbeitsplatz bleiben müssen: Dann ist es rechtlich keine echte Pause, sondern Arbeitszeit. Manche Tarifverträge bezahlen Pausen trotzdem, etwa bei Schichtarbeit.

Grundsätzlich 8 Stunden pro Werktag (§ 3 ArbZG). Werktage sind Montag bis Samstag. Die Arbeitszeit darf auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten oder 24 Wochen im Durchschnitt wieder auf 8 Stunden pro Werktag kommen. Daraus ergeben sich im Schnitt 48 und höchstens 60 Stunden pro Woche. Pausen zählen dabei nicht mit.

Sie ist geplant, aber nicht in Kraft. Der Koalitionsvertrag sieht eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit vor. Der Referentenentwurf des Arbeitsministeriums vom Juni 2026 erlaubt das nur, wenn ein Tarifvertrag oder eine tarifgestützte Betriebsvereinbarung es regelt; dazu soll die elektronische Zeiterfassung Pflicht werden. Einen Kabinettsbeschluss gibt es noch nicht (Stand September 2026). Bis ein neues Gesetz gilt, bleibt es bei 8 bzw. höchstens 10 Stunden am Tag.

Mindestens 11 Stunden am Stück nach Ende der täglichen Arbeitszeit (§ 5 ArbZG). Wer um 22 Uhr Feierabend hat, darf also frühestens um 9 Uhr am nächsten Tag wieder anfangen. In Kliniken, Pflege, Gastronomie, Verkehr, Rundfunk, Landwirtschaft und Tierhaltung darf die Ruhezeit auf 10 Stunden sinken, wenn sie innerhalb eines Monats oder vier Wochen ausgeglichen wird.

Vergleichen Sie Ihre tatsächliche Netto-Arbeitszeit mit Ihren vertraglichen Soll-Stunden. Arbeiten Sie 42 Stunden bei 40 Soll-Stunden, sind das 2 Überstunden; bei 37,5 Stunden sind es 2,5 Minusstunden. Tragen Sie dazu oben Ihre Soll-Stunden pro Woche ein. Was die Überstunden netto wert sind, zeigt Ihnen der Überstunden-Rechner.