R

Schlafzyklus-Rechner 2026

Berechne deine optimale Schlafens- oder Weckzeit. Wache am Ende eines Zyklus auf – ausgeruht statt benommen.

Wissenschaftlich fundiert100% kostenlosSofort-Ergebnis
Min.
1153045
Min.
7590105120

Um 06:30 ausgeruht aufzuwachen, gehe um eine dieser Zeiten ins Bett:

18:16
8 Zyklen12h 00min
🟢Ideal
19:46
7 Zyklen10h 30min
🟢Ideal
22:46
5 Zyklen7h 30min
🟢Ideal
00:16
4 Zyklen6h 00min
🟡Akzeptabel

Empfehlung: Um 21:16 Uhr ins Bett gehen

6 Schlafzyklen = 9h 00min reiner Schlaf + 14 Min. Einschlafzeit

Du wachst am Ende eines Schlafzyklus auf – ausgeruht statt benommen.

Schlafphasen in einem Zyklus

Aufwachen hier = Schlaftrunkenheit
NREM 1 (Einschlafen)
~5 min (5%)
Leichter Schlaf, Übergang vom Wachsein. Muskelzuckungen möglich.
NREM 2 (Leichter Schlaf)
~25 min (45%)
Herzfrequenz und Temperatur sinken. Schlafspindeln im EEG.
NREM 3 (Tiefschlaf)
~25 min (25%)
Tiefster Schlaf. Körperregeneration, Wachstumshormon. Aufwachen hier = Schlaftrunkenheit.
REM (Traumschlaf)
~25 min (25%)
Schnelle Augenbewegungen, lebhafte Träume. Gedächtniskonsolidierung.
Bester Aufwach-Zeitpunkt

Dein Schlafverlauf (Hypnogramm)

Wach
NREM 1
NREM 2
Tiefschlaf
REM

Empfohlene Schlafdauer nach Alter

AltersgruppeEmpfohlene Stunden
Baby (0-1 Jahr)12–17 h
Kleinkind (1-3 Jahre)11–14 h
Kind (3-13 Jahre)9–11 h
Teenager (14-17 Jahre)8–10 h
Erwachsener (18-64 Jahre)7–9 h
Senior (65+ Jahre)7–8 h

Quelle: National Sleep Foundation

Schlafqualität-Selbstcheck

Schlafen Sie innerhalb von 20 Minuten ein?

Fühlen Sie sich morgens ausgeruht?

Wachen Sie nachts öfter als einmal auf?

Sind Sie tagsüber häufig müde oder schläfrig?

Brauchen Sie immer einen Wecker zum Aufwachen?

Ergebnis teilen

Dieser Rechner ist kostenlos. Wenn er dir geholfen hat, unterstütze uns gerne!

Kaffee ausgeben ☕

Ratgeber: Schlafzyklen, Schlafqualität & Gesundheit

Aktuelle Artikel rund um Schlafzyklen, die 90-Minuten-Regel, Schlaftrunkenheit und bessere Schlafgewohnheiten.

Schlafzyklen verstehen: Wann du aufwachen solltest, um ausgeruht zu sein
Leitartikel

Schlafzyklen verstehen: Wann du aufwachen solltest, um ausgeruht zu sein

Die vier Schlafphasen erklärt, die 90-Minuten-Regel und warum du dich nach 8 Stunden manchmal müder fühlst als nach 6.

14 min Lesezeit

Das könnte Sie auch interessieren

Kalorienbedarf berechnen

Kalorienrechner →

Häufig gestellte Fragen

Ein Schlafzyklus besteht aus vier Phasen: NREM 1 (Einschlafen, ca. 5 Min.), NREM 2 (Leichter Schlaf, ca. 25 Min.), NREM 3 (Tiefschlaf, ca. 25 Min.) und REM (Traumschlaf, ca. 25 Min.). Ein kompletter Zyklus dauert bei Erwachsenen durchschnittlich 90 Minuten, kann aber individuell zwischen 75 und 120 Minuten variieren.

Wenn der Wecker mitten in einer Tiefschlafphase (NREM 3) klingelt, wachst du benommen und müde auf – unabhängig davon, wie lange du insgesamt geschlafen hast. Das nennt man Schlaftrunkenheit. Der Schlafzyklus-Rechner hilft dir, am Ende eines Zyklus aufzuwachen, wenn du dich im leichtesten Schlaf befindest.

Schlaftrunkenheit (Sleep Inertia) ist das benommene, desorientierte Gefühl beim Aufwachen. Es entsteht, wenn der Wecker während des Tiefschlafs (NREM 3) klingelt. Vermeide sie, indem du deine Weckzeit so legst, dass sie am Ende eines Schlafzyklus liegt – genau das berechnet unser Rechner.

Die meisten Erwachsenen brauchen 10-20 Minuten zum Einschlafen. Unser Standardwert von 14 Minuten ist ein guter Mittelwert. Wenn du regelmäßig länger als 20 Minuten wach liegst, erhöhe den Wert. Wenn du fast sofort einschläfst, könntest du unter Schlafmangel leiden.

90 Minuten ist ein Durchschnittswert für Erwachsene. Tatsächlich variiert die Zykluslänge individuell zwischen 75 und 120 Minuten und auch innerhalb einer Nacht. Der Rechner lässt dich die Zykluslänge anpassen. Experimentiere mit verschiedenen Werten, um deinen persönlichen Rhythmus zu finden.

Die National Sleep Foundation empfiehlt: Babys (0-1 Jahr) 12-17 Stunden, Kleinkinder (1-3) 11-14 Stunden, Kinder (3-13) 9-11 Stunden, Teenager (14-17) 8-10 Stunden, Erwachsene (18-64) 7-9 Stunden und Senioren (65+) 7-8 Stunden pro Nacht.

In der REM-Phase (Rapid Eye Movement) bewegen sich die Augen schnell hinter den geschlossenen Lidern. Hier finden die intensivsten Träume statt. Das Gehirn konsolidiert Erinnerungen, verarbeitet Emotionen und fördert kreatives Denken. REM-Schlaf nimmt im Laufe der Nacht zu – die längsten REM-Phasen finden in den letzten Zyklen statt.

Wichtiger als die Uhrzeit ist die Regelmäßigkeit. Dein Körper hat eine innere Uhr (zirkadianer Rhythmus). Gehe möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf – auch am Wochenende. Damit synchronisierst du deinen Schlaf-Wach-Rhythmus optimal.

Ein Power Nap von 15-20 Minuten ist ideal: Du bleibst im leichten Schlaf (NREM 1-2) und wachst erfrischt auf. Vermeide 30-60 Minuten Nickerchen – hier erreichst du den Tiefschlaf und wachst benommen auf. Wenn du länger schlafen willst, plane 90 Minuten für einen vollen Zyklus ein.

Du kannst deinen zirkadianen Rhythmus durch konsistente Schlafenszeiten, Morgenlicht-Exposition und regelmäßige Mahlzeiten trainieren. Nach 1-2 Wochen passt sich dein Körper an und du wirst möglicherweise sogar ohne Wecker aufwachen. Schlafhygiene (kein Blaulicht, kühles Schlafzimmer, kein Koffein am Abend) unterstützt den Prozess.